Part 18 (2/2)

8vo, pp. iii, 183.

*Zweite Ausgabe, Hannover, Schaper, 1900.

Sixth German Translation. Nibelungen Measures.

_The Translator._

In _Minerva_ (1902), P. Hoffmann is recorded as 'Ord. Professor' of Philosophy and Pedagogy at Gent.

_Aim of the Volume._

The translator desired to present a rendering of the poem that should attract the general reader. He regarded Simrock's version as too literal and archaic[1], the version of von Wolzogen as not sufficiently clear and beautiful[2], and the version of Heyne as not sufficiently varied in form[3] (Vorwort, i). He regards the _Beowulf_ as of great importance in inspiring patriotism--he always calls the poem German--and even offers a comparison of _Beowulf_ with Emperor William I. With the scholars.h.i.+p of his subject the author hardly seems concerned.

_Text, and Relation of Parts._

The translation is founded on Grein's text of 1867[4].

In addition to the translation, the volume contains articles on the history of the text, origin, the Germanic hero-tales, the episodes, the esthetic value of the poem. These are decidedly subordinate in interest to the translation.

_Nature of the Translation._

The translation is in the so-called Nibelungen measures. Archaisms and unnatural compounds are avoided.

The Finnsburg fragment is inserted in the text at line 1068, p. 44 of the volume. The episode is furnished with a beginning and ending original with Hoffmann.

EXTRACT.

VIERTES ABENTEUER.

VON BEOWULF'S SCHWIMMFAHRT.

Da hub der Sohn der Ecglaf, Hunferd, zu reden an; Er sa.s.s dem Herrn der Schildinge zu Fussen, und begann Kampfworte zu entbieten. Da.s.s her Beowulf kam, Der kuhne Meerdurchsegler, schuf seinem Herzen bitter'n Gram.

Da.s.s unter dem Himmel habe ein andrer Recke mehr, 5 Denn er, des Ruhms auf Erden, war ihm zu tragen schwer: 'Bist {der} Beowulf Du, der einst sich in der weiten Flut Mit Breca ma.s.s im Schwimmen? Zu hoch verma.s.s sich da Dein Mut!

'Ihr spranget in die Wellen, vermessen wagtet ihr Das Leben in die Tiefe, aus Ruhm und Ehrbegier! 10 Die Fahrt, die schreckensvolle, nicht Freund noch Feind verleiden Euch konnte. Also triebet im Sund dahin ihr Beiden!

'Als ihr mit Euren Armen des Meeres Breite decktet, Die Meeresstra.s.sen ma.s.set, die Hande rudernd recktet Durch Brandungswirbel gleitend, vom Wintersturm getrieben 15 Hoch auf die Wellen schaumten; ihr muhtet Euch der Nachte sieben!

'So rangt ihr mit den Wogen! Da wurde Dir entrafft Der Sieg von ihm, im Schwimmen, sein war die gross're Kraft, Ihn trug der Hochflut Wallen am Morgen an den Strand Der Haduramen, bald er von da die susse Heimat wiederfand. 20

'Im Lande der Brondinge wie gerne man ihn sah!

Zu seiner schonen Feste kam er wieder da, Wo er zu eigen hatte Mannen, Burg und Ringe, Der Sohn Beanstan's hatte geleistet sein Erbot Dir allerdinge!'

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