Part 9 (1/2)
Grein's theory of translation is sufficiently expressed in the Vorrede to the _Dichtungen_:--
'Die Sammlung von metrischen Uebersetzungen angelsachsischer Dichtungen, deren erster Band hiermit der Oeffentlichkeit ubergeben wird, soll einen doppelten Zweck erfullen. Einerseits betrachte ich dieselben als eine wesentliche Erganzung, gleichsam als fortlaufenden Commentar zu meiner gleichzeitig in demselben Verlag erscheinenden Textausgabe der angelsachsischen Dichter, indem sie meine Interpretation der Originaltexte, worin ich oft von meinen Vorgangern abweiche, einfach vor Augen legen.
Andrerseits aber bezweckte ich dadurch die Bekanntschaft mit den in vieler Beziehung so herrlichen dichterischen Erzeugnissen des uns engverwandten englischen Volkes aus der Zeit vor dem gewaltsamen Eindringen des romanischen Elements durch die normannische Eroberung auch in weiteren Kreisen anzubahnen, was sie sowol nach ihrem Inhalte als auch nach der poetischen Behandlung des Stoffes gewiss in hohem Grade verdienen. Daher war ich eifrigst bemuht, die Uebersetzung dem Original in moglichster Treue nach Inhalt, Ausdruck und Form eng anzuschliessen: namentlich suchte ich, soweit es immer bei dem heutigen Stande unserer Sprache thunlich war, auch den Rhythmus des Originals nachzubilden, wobei es vor allem auf die Beibehaltung der eigentumlichen Stellung der Stabreime ankam, ein Punkt, der bei der Uebertragung alter Alliterationspoesien nur zu oft vernachla.s.sigt wird.' --Vorrede, iii.
_Differences between the two Editions._
The second edition of the translation (see supra, p. 65) was edited from Grein's 'Handexemplar' of the _Dichtungen_ after his death by Professor Wulker, who has also re-edited the text of the _Bibliothek_. The differences are seldom more than verbal, and are largely in the early parts of the poem. The second edition is, of course, superior.
EXTRACT.
III.
Darauf sprach Hunferd, Ecglafs Sohn, der zu den Fussen sa.s.s dem Furst der Skildinge, 500 entband Streitrunen, (ihm war Beowulfs Reise des mutigen Seefahrers sehr zum Aerger, da er durchaus nicht gonnte, da.s.s ein anderer Mann je mehr des Ruhmes in dem Mittelkreise besa.s.se unterm Himmel, denn er selber hatte): 505 'Bist du der Beowulf, der einst mit Breka schwamm im Wettkampfe durch die weite See, wo in Verwegenheit ihr die Gewa.s.ser pruftet und aus tollem Prahlen in die tiefen Fluten wagtet euer Leben? Nicht wehren konnt' euch beiden 510 weder Lieb noch Leid der Leute einer die sorgenvolle Fahrt, als in den Sund ihr rudertet, wo ihr den Oceansstrom mit euren Armen decktet, die Holmstra.s.sen ma.s.set, mit den Handen schluget und uber den Ocean glittet: der Eisgang des Winters 515 wallete in Wogen; in des Wa.s.sers Gebiet plagtet ihr euch sieben Nachte.
Im Schwimmspiel uberwand er dich: er hatte mehr der Macht; zur Morgenzeit trug ihn der Holm da zu den Headoramen.
Von dannen suchte er die susse Heimat 520 lieb seinen Leuten, das Land der Brondinge, die liebliche Friedeburg, wo er sein Volk hatte, Burg und Bauge. Da hatte all sein Erbot wider dich vollbracht in Wahrheit Beanstans Sohn[4].'
_Criticism of the Translation._
The translation is a literal line-for-line version. Its superiority to its predecessors is, therefore, one with the superiority of the text on which it is founded.
The translation became at once the standard commentary on _Beowulf_, and this position it retained for many years. It is still the standard literal translation in Germany, none of the later versions having equaled it in point of accuracy.
[Footnote 1: For biographical facts see Grein-Wulker, _Bibliothek_, Band III, 2te Halfte, p. vii.]
[Footnote 2: See Grein-Wulker, _Bibliothek_, Vorrede.]
[Footnote 3: See supra, p. 52.] [[Thorpe: Criticism of Text]]
[Footnote 4: The second edition presents no variation from this save the omission of the comma in line 501.]
SIMROCK'S TRANSLATION
Beowulf. Das alteste deutsche Epos. Uebersetzt und erlautert von Dr.
Karl Simrock. Stuttgart und Augsburg: J. G. Cotta'scher Verlag, 1859.
8vo, pp. iv, 203.
Third German Translation. Imitative Measures.
_Simrock._
Dr. Karl Simrock (1802-1876) brought to the translation of _Beowulf_ the thorough knowledge of a scholar, the fine feeling and technique of a poet, and an enviable reputation as a translator of Old German poetry.
At the time when he made his translation of _Beowulf_, he was Professor of Old German Literature at Bonn, whither he had been called because of his contributions to the study of Old German mythology. His t.i.tle to remembrance rests, however, on his metrical rendering of the _Nibelungenlied_, a work which, in 1892, had pa.s.sed into its fifty-second edition. As an original poet, Simrock is remembered for his _Wieland der Schmied_ (1835), and _Gedichte_ (1844).
_Object of the Translation._